Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule

07. Dez. 2019

Aktuelles

Sommerferien

Mo, 29. Juni 2020 bis Morgen

Erster Schultag

Mi, 12. Aug. 2020 08:00 Uhr Unterrichtsbeginn für die Jahrgänge 6 bis 13, Unterrichtsende nach der 5. Std.

Unterricht 1. bis 5. Std.

Do, 13. Aug. 2020 für die Jahrgänge 6 bis 10, Unterrichtsende nach der 5. Std., Unterricht nach Plan für die Oberstufe

Erster Schultag
für den neuen 5. Jahrgang
Einschulungsfeiern

Do, 13. Aug. 2020
14:00 Uhr bis 15:00 Uhr für die Klassen 5a, 5b und 5c,
15:30 Uhr bis 16:30 Uhr für die Klassen 5d und 5e,
Ort: Schulhof Standort I (je nach Wetterlage, entweder große Hitze oder Regen in der Sporthalle),
Mit Rücksicht auf die momentane Situation bitten wir Sie, nur mit 1 bis 2 Elternteilen Ihr Kind zu begleiten und auf weitere Personen (Geschwister, Großeltern) zu verzichten. Zur Einschulungsfeier müssen keine Schultaschen mitgebracht werden.

Beginn Ganztag Jg. 6 bis 10

Mo, 17. Aug. 2020 Ganztags-Unterricht für den 6. - 10. Jahrgang: 1. - 9. Stunde

Klassenpfleg­schafts­sitzungen Jg. 5, 7 und EF

Di, 25. Aug. 2020 19:30 Uhr im Klassenraum Ihres Kindes, Neubau Standort I (5. u. 7. Jg.)
19:30 Uhr Aula, Standort II (Jg. EF)

Klassenpfleg­schafts­sitzungen Jg. 6 und 8 an Standort I
Klassenpfleg­schaftssitzungen Jg. 9 u. 10 an Standort II

Mi, 26. Aug. 2020 19:30 Uhr im Klassenraum Ihres Kindes

Jahrgangspfleg­schafts­sitzungen Jg. Q1 und Q2

Do, 27. Aug. 2020 19:30 Uhr, Standort II, Ort s. Aushang im Foyer

Schulpflegschafts­sitzung

Di, 01. Sept. 2020 18:00 Uhr, Mensa Standort I

Beginn der AGs

Do, 03. Sept. 2020

"Patrick Trick"
von Kristo Sagor

Mo, 07. Sept. 2020
08.09. und 09.09.2020
Theateraufführungen
des GRETA für die
unteren Jahrgangsstufen,
Aula Standort I

Schulkonferenz

Di, 08. Sept. 2020 17:00 Uhr, Mensa Standort I

Potenzialanalyse
Kl. 8a

Mo, 14. Sept. 2020

Potenzialanalyse
Kl. 8b

Di, 15. Sept. 2020

Potenzialanalyse
Kl. 8c

Mi, 16. Sept. 2020

Potenzialanalyse
Kl. 8d

Do, 17. Sept. 2020

Faschismus hat Geschichte


Die aktuellen gesellschaftlichen Ereignisse, in denen antisemitische und rechtsradikale Tendenzen zunehmen, wurden an der Maria-Sibylla-Merian- Gesamtschule zum Anlass genommen während der Projektwoche die eigene Geschichte in Herzogenrath und der Region Aachen historisch zu betrachten.

Gleich zwei Projektgruppen erarbeiteten Themenbereiche aus der Zeit vor und während der Übernahme der Nationalsozialisten. Eine ganze Palette von Subthemen wurde schließlich in einer Ausstellung mit verschiedenen medialen Präsentationen zusammengefasst.

Die Kaiserzeit und der verlorene erste Weltkrieg wurden als eine Ursache des Aufstiegs der Nationalsozialisten, ebenso wie der Versailler Vertrag und die Weimarer Republik, begriffen und die historischen Spuren und Zeugnisse in unserer Umgebung betrachtet.


Der Westwall bei Herzogenrath, die „Ley-Siedlungen“ und der Verlauf des 2. Weltkrieges mit der Einkesselung Aachens, seiner Eroberung und Befreiung sowie der Errichtung erster demokratischer Strukturen in dem befriedeten Aachen wurden in historische Beziehungen gesetzt zu den faschistischen Verbrechen, die in der Region geschehen waren. Die erste freie Zeitung Deutschlands erschien noch vor Kriegsende in Aachen. Doch war der Arm der bereits besiegten Nazis lang und führte noch nach der Kapitulation Aachens schließlich zur feigen Ermordung des ersten demokratischen Oberbürgermeisters Franz Oppenhoff. Doch auch in dieser dunklen Zeit, in der sich viele Menschen durch die rechten Populisten verführen ließen, haben mutige Menschen auch in unserer Region Widerstand geleistet.


Ein umfassendes Bild der geschichtlichen Realität wurde von den Schülerinnen und Schülern zusammengestellt. Schließlich konnte aus privaten Mitbringseln, Münzen, Fundstücken, privaten Fotos und Dokumenten, Orden und Alltagsgegenständen eine interessante zeitgeschichtliche Dokumentation ausgestellt werden. Die Fragen „Wie war die Zeit damals und warum haben die Menschen in unserer Heimat dies alles mitgemacht? Wie war das Leben in unserer Heimat? Wie hätte ich damals gehandelt?“, waren die zentralen Fragestellungen, welche die Schülerinnen und Schüler ergründen wollten.


Die Gleichstellung, die Nürnberger Gesetze, die Ausstellung „Entartete Kunst“ und die Jugendorganisationen HJ und BDM waren nur einige Bausteine, welche die Teilnehmer in eigenen Plakatwänden darstellten. Als Hilfe wurden die „Stolpersteine“ und „Wege gegen das Vergessen“ genutzt und hiermit auch die lokale Verortung der nationalsozialistischen Geschichte erreicht. Die Schülerinnen und Schüler waren sich darüber einig, dass man nicht vergessen darf. Werte wie Toleranz, Freiheit und Solidarität für Menschen, die aus unfreien Lebenswelten zu uns flüchten, sind die beste Gewähr gegen erneuten Rechtsextremismus.

Wir sind ein Produkt unserer Geschichte, auch unserer faschistischen Geschichte. Dies zu verstehen und daraus zu lernen ist die Aufgabe, die unsere Schülerinnen und Schüler annehmen.
„Nie mehr mit den menschenverachtende „Trommlern“ zu marschieren“, diese Erkenntnis war für alle Beteiligten der Projekte beeindruckend und Ansporn sich für die Werte von Freiheit und Demokratie aktiv einzusetzen.


Bericht: UBAN, Fotos: UBAN
Diese Webseite verwendet Cookies. Hinweise zum Datenschutz