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Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule

27. Okt. 2021

Aktuelles

Was tun, wenn mein Kind erkrankt ist?

Handlungsempfehlung des Schulministeriums mit der Bitte um Beachtung


pdf file Schaubild
Link siehe Download-Bereich

Informationen zum Corona-Virus

Bitte beachten Sie die offiziellen Informationen der
Link Städteregion
Auch hier finden Sie Übersetzungen in verschiedene Sprachen.

Informationen zu Corona in verschiedenen Sprachen

Link Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Wichtige Information zur Maskenpflicht

Mi, 01. Dez. 2021
„Die Maskenpflicht am Sitzplatz wird nach gründlicher Abwägung aller Gesichtspunkte ab morgen, 2. Dezember 2021, wieder eingeführt. Die Coronabetreuungsverordnung wird dementsprechend geändert.“
Link SchulMail des MSB NRW

Verkehrserziehung für den 5. Jahrgang

Heute
Die Klasse 5c wird durch die Polizei zur Verkehrssicherheit unterwiesen.

Verkehrserziehung für den 5. Jahrgang

Do, 09. Dez. 2021
Die Klasse 5e wird durch die Polizei zur Verkehrssicherheit unterwiesen.

Verkehrserziehung für den 5. Jahrgang

Mo, 13. Dez. 2021
Die Klasse 5a wird durch die Polizei zur Verkehrssicherheit unterwiesen.

Letzter Schultag vor den Weihnachtsferien

Do, 23. Dez. 2021
Der Unterricht endet nach der 5. Stunde.

Erster Schultag nach den Weihnachtsferien

Mo, 10. Jan. 2022
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Ankündigung: Sophie & ich – ein Theaterstück aufgeführt von GRETA

Am 18. und 19. November besucht GRETA, das junge Grenzlandtheater der Städteregion Aachen, die Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule. Für verschiedene Klassen und Kurse der Jahrgangsstufen 9 bis Q2 wird das Stück "Sophie & ich" von Ursula Kohlert aufgeführt.

Auszug aus dem Begleitmaterial:

„Alles hat mit allem zu tun! In diesen Zeiten muss man sich entscheiden. Es gibt nichts Unpolitisches und es gibt nur ein Entweder – Oder!“

(Sophie Scholl / 3. Szene)

(Sophie Scholl 1943. © Weiße Rose Stiftung e.V.)
(Sophie Scholl 1943. © Weiße Rose Stiftung e.V.)

Sophie Scholl, die Widerstandskämpferin und Traudl Junge, die unkritische Sekretärin von Adolf Hitler: zwei junge Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten?

Anfänglich zumindest ähneln sich die Biographien der beiden: Traudl kam 1920 auf die Welt und Sophie 1921. Wie viele ihrer Altersgenossinnen waren beide zunächst begeisterte BDM-Mitglieder. Beide lebten zur selben Zeit in München – die Ballettschule von Traudl lag sogar in eben jener Franz-Joseph-Straße, in der die Geschwister Scholl während ihres Studiums wohnten, was eine zufällige Begegnung auf der Straße durchaus möglich erschienen ließe. Und mehr noch: Beide Mädchen interessierten sich für Biologie und schwärmten romantisch für die lebende Natur. Beide besaßen große Lebensfreude, gepaart mit einem ausgeprägten Selbstverwirklichungs- und Freiheitsdrang.

Aber die persönliche Entwicklung sowohl der einen wie auch der anderen wurde massiv durch den Nationalsozialismus gestört: Sophie durfte nicht sofort studieren, sondern musste harten Arbeitsdienst leisten. Traudl wollte Tänzerin werden, doch ihr wurde, trotz bestandener Tanzprüfung, die Kündigung als Bürokraft verwehrt, so dass sie diese Chance nicht wahrnehmen konnte.

Auch wenn die beiden Lebenswege sehr unterschiedlich verliefen, verführen die Ähnlichkeiten doch, Sophie Scholl und Traudl Junge zusammen zu denken. Was wäre passiert, wenn sie sich begegnet wären? Hätten sie Freundinnen sein können? Was hätten sie sich zu sagen gehabt? – Vor dem Krieg, und – wenn es möglich gewesen wäre – auch danach?

Dieses Stück lässt Sophies mutigen Widerstandskampf und Traudls unreflektiertes Mitläufertum als extreme Positionen gesellschaftlichen Verhaltens aufeinanderprallen und ermöglicht so eine spannende Begegnung zwischen zwei besonderen Menschen, die verstehen lässt, dass niemand zum Widerstandskämpfer oder Mitläufer geboren wird, sondern, dass die persönliche Verantwortung jedes Einzelnen eine Gesellschaft gestaltet.

Das Stück besteht aus vier Szenen, die jeweils im Mai 1936, im Oktober 1940, im Dezember 1941 und im Mai 1945 spielen. Es sind prägende Situationen im Leben der beiden Protagonistinnen Sophie und Traudl vor, während und bei Kriegsende.

Über die Autorin:

(Bild: Theaterverlag Hofmann-Paul)
(Bild: Theaterverlag Hofmann-Paul)

Ursula Kohlert ist Regisseurin und Autorin. Sie wurde 1974 in Düsseldorf geboren und hat Theaterwissenschaft in Berlin studiert. Während dieser Zeit assistierte sie an der Volksbühne Berlin. In ihren Stücken wird häufig das Politische und das Private verbunden, besonders in „Sophie & ich". In diesem Stück hat Ursula Kohlert durch die Verbindung von eigenen Erfahrungen, historischen Bezügen und gesellschaftlichen Entwicklungen die Geschichte lebendig gemacht. Zurzeit arbeitet sie vor allem als Drehbuchautorin und lebt in Berlin.


Schule_ohne_Rassismus

Bericht: ARLT
05.10.2021