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Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule

02. Mai 2022

Aktuelles

Zentrale Klausur EF

Di, 24. Mai 2022
Fach: Deutsch

Christi Himmelfahrt

Do, 26. Mai 2022 Feiertag - unterrichtsfrei

Beweglicher Ferientag

Fr, 27. Mai 2022
- unterrichtsfrei

Zentrale Klausur EF

Di, 31. Mai 2022
Fach: Mathematik

Pfingstmontag

Mo, 06. Juni 2022
Feiertag - unterrichtsfrei

Fronleichnam

Do, 16. Juni 2022 Feiertag - unterrichtsfrei

Kein Brückentag!!!

Fr, 17. Juni 2022

Entlassfeier 10. Jg.

Fr, 17. Juni 2022 - 15:00 Uhr
Aula Kircheichstraße, Zugang über Zellerstraße und Casinostraße

Abiturfeier

Sa, 18. Juni 2022 - 12:30 Uhr
Aula Kircheichstraße, Zugang über Zellerstraße und Casinostraße

Wandertag

Do, 23. Juni 2022

Sporttag

Di, 21. Juni 2022 Oststadion, Sporthalle Casinostraße und außerschulische Sportangebote

Wandertag

Do, 23. Juni 2022

Projekttage „Aktueller Antisemitismus in Deutschland“

Die jüngsten Ereignisse in Deutschland zeigen, dass das Thema Antisemitismus kein Randphänomen ist. Oftmals äußert sich Antisemitismus über Anspielungen, Codes oder subtile Bemerkungen, die nicht immer leicht zu erkennen sind. Was ist Antisemitismus? Wo begegnet mir Antisemitismus? Was kann ich dagegen tun? Dies sind zentrale Fragestellungen, denen es sich zu stellen gilt.

Als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage Link https://www.schule-ohne-rassismus.org/ist es uns ein besonderes Anliegen, Antisemitismus entschlossen entgegenzutreten und diesem keinerlei Nährboden zu geben.

In der ersten Woche nach den Osterferien wurde tageweise im 9er Jahrgang mit einzelnen Klassen das Projekt „Aktueller Antisemitismus in Deutschland“ in Kooperation mit dem Verein BildungsBausteine Link http://www.bildungsbausteine.org durchgeführt. Das Ziel war es, unseren Schüler*innen konkrete Handlungsmöglichkeiten gegen Antisemitismus an die Hand zu geben. Jede Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt, wodurch eine besonders intensive Auseinandersetzung mit dem Thema möglich war.

Die Projekttage waren sehr interaktiv gestaltet und regten unsere Schüler*innen zum Nachdenken und manchmal auch zum ‚Umdenken‘ an. Aus einer Kreisformation

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wurde zu polarisierenden Aussagen, wie z.B. „Das Judentum gehört zu Deutschland“ durch die aktive Positionierung auf einer Seite (ja oder nein) kritisch Stellung bezogen.
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Unsere Schüler*innen debattierten anschließend im Diskurs und reflektierten kritisch, die zur Verhandlung stehenden Aussagen auf der Grundlage ihrer eigenen Position. Manchmal wurden dabei auch die Seiten gewechselt.

Was assoziierst du mit dem Thema Judentum? Ein Kurzfilm gab einen Einblick in unsere höchst unterschiedlichen Vorstellungen. Anhand der Aussagen von Jüdinnen und Juden,

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Nichtjüdinnen und Nichtjuden
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sowie judenfeindlichen Aussagen
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wurde diese Fragestellung exemplarisch aufgegriffen. Unsere Schüler*innen untersuchten in Kleingruppen

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einzelne Zitate im Hinblick auf jüdische Selbstbilder - Fremdbilder, die nicht antisemitisch sind - und Fremdbilder, die antisemitisch sind.

Ein abschließendes Fallbeispiel zum Thema Antisemitismus, bei dem unsere Schüler*innen unterschiedliche Rollen und Perspektiven einnahmen und diese in einer Podiumsdiskussion vertraten, rundete die Projekttage ab.


Bericht: TROS, Fotos: TROS
02.05.2022