Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule

06. Jan. 2019

Aktuelles

Sommerferien

Mo, 15. Juli 2019 bis Di, 27. Aug. 2019

Gemeinsames Lernen

Das Leitbild unserer Schule gibt ziemlich treffend unsere Vorstellung von einer inklusiven Schule wieder: Gemeinsam lernen – Miteinander leben – Zusammen erwachsen werden.

Die drei Eckpfeiler unseres Leitbildes entsprechen der Idee Gesamtschule, welche als eine Schule für alle gedacht ist und Individualität und Vielfalt als Bereicherung sieht.
Wir verstehen uns als eine Schule des gemeinsamen Lernens, an der sich Schüler*innen, Lehrer*innen und Sozialpädagog*innen unabhängig der eigenen Fähig- und Fertigkeiten willkommen und respektiert fühlen. Es ist uns ein Anliegen, jedes Individuum in dieser Schule wertzuschätzen. Wir wollen jedes Kind unterstützen, eigene Stärken zu finden und weiterzuentwickeln und ihm im Rahmen seiner Möglichkeiten die besten Bildungschancen bieten, denn inklusive Pädagogik ist immer kompetenzorientiert.

Um dieser Herausforderung, dem gemeinsamen Lernen und einer inklusiven Schule, gerecht zu werden, bedarf es einer Individualisierung des Lernprozesses. Grundlage für diese Form des Lernens ist die Selbstverständlichkeit von heterogenen Lerngruppen, in denen jeder einzelne, bezogen auf seine Ausgangslage, individuelle Förderung erhält.

Konkret heißt das an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule:

  • Sonderpädagogische Förderschwerpunkte an unserer Schule sind
    - Lernen (zieldifferent),
    - Sprache,
    - emotionale und soziale Entwicklung und Autismus-Spektrum-Störungen,
    - körperliche und motorische Entwicklung.
  • Mehrere festangestellte Sonderschullehrkräfte, die in enger Zusammenarbeit mit den Regelschullehrkräften und den Eltern alle Schüler*innen je nach ihrem individuellen Unterstützungsbedarf unterrichten, beraten, fördern und fordern.
  • Bündelung der Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in jeweils zwei Klassen des Gemeinsamens Lernens pro Jahrgang, damit die Sonderschullehrkräfte ihre Ressourcen effektiv einsetzen können
  • Verringerte Schüleranzahl in den Klassen des Gemeinsamen Lernens, mit einem ausgewogenen Anteil an leistungsstärkeren Schüler*innen
  • Die Sonderschullehrkräfte sind in der Regel gleichzeitig Tutoren in den Klassen des Gemeinsamen Lernens.
  • Möglichst oft Doppelbesetzung (Fachlehrer und Sonderschullehrkraft) in den Hauptfächern
  • Eigene Differenzierungsräume für die Kleingruppenförderung für die Klassen des Gemeinsamen Lernens
  • Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt Lernen werden zieldifferent unterrichtet. Das bedeutet, dass am selben Thema gearbeitet wird, das Anspruchsniveau jedoch individuell angepasst wird. Es werden z. B. differenzierte Unterrichtswerke und Arbeitshefte für die Hauptfächer verwendet und durch verschiedenste Fördermaterialien ergänzt.
  • Bei Bedarf differenzierte Klassenarbeiten und Tests, je nach Unterrichtsfach dem individuellen Leistungsstand entsprechend
  • Kooperation mit außerschulischen Institutionen und Helfersystemen (z. B. mit der Jugendhilfe und Therapeuten)
  • Überprüfung mit standardisierten Testverfahren, z. B. bei Verdacht auf sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf im Förderschwerpunkt Lernen
  • Gemeinsames Erstellen von Förderplänen zusammen mit den Schüler*innen zu Beginn des Schuljahres / Konzentration auf wenige, bis zum Ende des Schuljahres realistisch zu erreichende Ziele
  • Berichtszeugnisse für Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt Lernen
  • Zusätzliches Notenzeugnis bei Schüler*innen, die zieldifferent unterrichtet werden, wenn die zielgleich bewertete Leistung mindestens ausreichend ist
  • Schulabschlüsse:
    - Zieldifferent: Schulabschluss nach dem Bildungsgang Lernen und Hauptschulabschluss nach Klasse 9 möglich (nach 10 Schulbesuchsjahren)
    - Bei Schüler*innen, die zielgleich unterrichtet werden, sind alle Abschlüsse der Schulform Gesamtschule möglich.

Das Foto zeigt die festen Sonderschullehrkräfte des Kollegiums. Das Team wird jährlich durch weitere abgeordnete Lehrkräfte ergänzt.

Ch. Matheis, S. Schöller-BrüggemannSt. Häck, F. Spielmann
Ch. Matheis, S. Schöller-Brüggemann
St. Häck, F. Spielmann
Bericht: SMAN
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