Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule

11. Okt. 2018

Aktuelles

Beginn Ganztag Jg. 6 bis 10

Mo, 17. Aug. 2020 Ganztags-Unterricht für den 6. - 10. Jahrgang: 1. - 9. Stunde

Klassenpfleg­schafts­sitzungen Jg. 5, 7 und EF

Di, 25. Aug. 2020 19:30 Uhr im Klassenraum Ihres Kindes, Neubau Standort I (5. u. 7. Jg.)
19:30 Uhr Aula, Standort II (Jg. EF)

Klassenpfleg­schafts­sitzungen Jg. 6 und 8 an Standort I
Klassenpfleg­schaftssitzungen Jg. 9 u. 10 an Standort II

Mi, 26. Aug. 2020 19:30 Uhr im Klassenraum Ihres Kindes

Jahrgangspfleg­schafts­sitzungen Jg. Q1 und Q2

Do, 27. Aug. 2020 19:30 Uhr, Standort II, Ort s. Aushang im Foyer

Schulpflegschafts­sitzung

Di, 01. Sept. 2020 18:00 Uhr, Mensa Standort I

Beginn der AGs

Do, 10. Sept. 2020

"Patrick Trick"
von Kristo Sagor

Mi, 09. Sept. 2020
Theateraufführungen
des GRETA für die
unteren Jahrgangsstufen,
Aula Standort I

Schulkonferenz

Di, 08. Sept. 2020 17:00 Uhr, Mensa Standort I

Potenzialanalyse
Kl. 8a

Mo, 14. Sept. 2020

Potenzialanalyse
Kl. 8b

Di, 15. Sept. 2020

Potenzialanalyse
Kl. 8c

Mi, 16. Sept. 2020

Potenzialanalyse
Kl. 8d

Do, 17. Sept. 2020

Studienfahrt zur Gedenkstätte Vogelsang


„Spurensuche Ordensjunker“

Am Donnerstag, den 11.10.2018, fand der erste Studientag der Einführungsphase statt. An diesem - wie an allen zukünftigen - werden gezielt Exkursionen durchgeführt, die den Schülerinnen und Schülern Impulse für eine gesellschaftskritische Auseinandersetzung bieten.


Diesmal besuchte die Jahrgangsstufe 11 die NS-Gedenkstätte Vogelsang in der Eifel. Vogelsang war eine von insgesamt drei Ordensburgen und gehört zu einem der größten Beispiele von Herrschaftsarchitektur des Nationalsozialismus. Dieser Gebäudekomplex war in der NS-Zeit Ausbildungsort einer zukünftigen „Parteielite“. Die dort ausgebildeten „Ordensritter“ wurden auf die NS-Ideologie eingeschworen. Manche wurden im Zweiten Weltkrieg zu Tätern und Mittätern an den nationalsozialistischen Verbrechen.


Am vorausgehenden Methodentag wurden bereits die Grundzüge der nationalsozialistischen Pädagogik erarbeitet und vorgestellt. Dieses Wissen konnte vor Ort bei der Erkundung mit den dort gewonnenen Eindrücken und Erkenntnissen verknüpft werden.


Die Schülergruppe wurde von kompetenten ehrenamtlichen Mitarbeitern des Informationszentrums in Empfang genommen und zunächst mit Fragen zu ihrem Vorwissen an die Problematik herangeführt. Ein ehemaliger Arzt für Allgemeinmedizin weckte durch seine sachkundigen Beiträge und Erläuterungen in beeindruckender Weise das Interesse der Schülergruppe.


Nun erkundeten die Schülerinnen und Schüler selbständig in Arbeitsgruppen das Gelände und die historische nationalsozialistische Bausubstanz. Als Anregung erhielten sie Bild- und Textquellen, mit denen sie an verschiedenen Stationen Fragen zu folgenden Schwerpunkten bearbeiteten:
„Herrschaftsarchitektur“, „Erziehungsziele“, „Weltanschauliche Prüfung“ und „Sportliche Ausbildung“.


Nach einer intensiven Arbeitsphase trugen die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse an den entsprechenden Standorten vor. Durch die Anschauung wurde das bereits vorher erworbene Wissen erweitert und vertieft.

Der Mitarbeiter formulierte einen unmittelbarer Bezug von Gesehenem zu den gegenwärtigen politischen Entwicklungen, als er den Schülerinnen und Schülern von folgender Begegnung berichtete: Als von Mitgliedern einer rechtspopulistischen Besuchergruppe, deren Führung der Mitarbeiter übernommen hatte, der Holocaust geleugnet wurde, hat er diese Veranstaltung abgebrochen. Seine Botschaft an die Schülerinnen und Schüler lautete daher: „Seid wachsam und mischt euch ein“. „Der Schoß ist fruchtbar noch, der dies gebar“ (Bertolt Brecht).


Bericht: ZURB, Fotos: ZURB
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