Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule

26. Juni 2020

Aktuelles

Was tun, wenn mein Kind erkrankt ist?

Handlungsempfehlung des Schulministeriums mit der Bitte um Beachtung


Schaubild
Link siehe Download-Bereich

Informationen zum Corona-Virus

Bitte beachten Sie die offiziellen Informationen der
Link Städteregion
Auch hier finden Sie Übersetzungen in verschiedene Sprachen.

Informationen zu Corona in verschiedenen Sprachen

Link Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Nachbesprechung der Potenzialanalyse Jahrgang 8


21.9.2020 - Klasse 8a
22.9.2020 - Klasse 8b
23.9.2020 - Klasse 8c
24.9.2020 - Klasse 8d
25.9.2020 - Erkrankte SuS, welche nicht zwischen dem 21. -24.9.2020 teilnehmen konnten

Sicherheits­unterweisung für Lehrkräfte

Fr, 25. Sept. 2020
Der Unterricht endet für die Sekundarstufe I nach der 4. Stunde,
WP-Klassenarbeiten werden allerdings in der 5. u. 6. Stunde geschrieben.
Der Oberstufen-Unterricht in der 8. u. 9. Std. wird erteilt.

Sitzung der Steuergruppe

Di, 29. Sept. 2020
15.00 Uhr, Raum 3.03, Standort I

Letzter Schultag vor den Herbstferien

Fr, 09. Okt. 2020
Der Unterricht endet für die Jahrgänge 5 bis 10 nach der 5. Stunde. Die Oberstufe hat Unterricht nach Plan.

Erster Schultag nach den Herbstferien

Mo, 26. Okt. 2020

Einführung von Tablets in der Oberstufe zum Schuljahr 2020/21

Am 09. Juni 2020 hat die Schulkonferenz einstimmig den Einsatz von Tablets in der Einführungs- und Qualifikationsphase im kommenden Schuljahr 2020/21 beschlossen.

Das Ergebnis der Abstimmung folgt einem rund zweijährigen, vorbereitenden Arbeitsprozess an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule. Die Tablet-Einführung ist eingebunden in ein umfangreiches Medienkonzept, mit dem die Schule eine verantwortungsvolle und zeitgemäße Medienerziehung umsetzen und Wege der Digitalisierung von Schule beschreiten will.

Während für die unteren Jahrgänge Tablet-Koffer angeschafft wurden, mit denen stundenweise in der Schule gearbeitet werden kann, soll den Schüler*innen der Oberstufe im kommenden Schuljahr die Nutzung eigener Tablets (1:1-Ausstattung) ermöglicht werden. Dies stellt auch einen wichtigen Schritt in der Vorbereitung auf ein Studium dar, da Tablets in den Vorlesungssälen mittlerweile ein gängiges Arbeitsmittel sind.

Nachfolgend werden einige Fragen rund um die Tablet-Einführung beantwortet.

Wie erfolgen Auswahl und Bestellung der Tablets?

In Kürze wird für die Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule eine Internetseite freigeschaltet, über die die Bestellung abgewickelt wird. Die Tablets (iPads) werden zu einem rabattierten Preis angeboten und sind direkt mit einem MDM (Mobilen Device Management) ausgestattet. Mit Hilfe des MDM wird die Zugehörigkeit zum Schulsystem erkannt.

Alle Schüler*innen der kommenden EF und Q1 erhalten einen Link bzw. einen QR-Code, der den Zugang zur Bestellseite ermöglicht. Es gibt verschiedene Farb- und Speichervarianten, zwischen denen ausgewählt werden kann. Verpflichtend ist der Kauf einer Schutzhülle. Wahlweise kann eine Versicherung abgeschlossen werden. Ebenfalls optional ist der Kauf eines Eingabestiftes, der jedoch von schulischer Seite dringend empfohlen wird. Hier stehen zwei Varianten zur Auswahl.

Sollten Schüler*innen bereits privat angeschaffte iPads besitzen, so ist bis zum 26. Juni eine Rücksprache mit Herrn  Spielmann erforderlich, um zu klären, wie diese in das MDM-System eingebunden werden können. Nach diesem Termin ist eine nachträgliche Einbindung in das MDM leider nicht mehr möglich.

Wie werden die Tablets finanziert?

Es handelt sich um ein Elternfinanzierungsmodell. Wahlweise kann der Kaufpreis sofort oder in monatlichen Raten bezahlt werden. Hier kann zwischen 24, 36 und 48 Monatsraten gewählt werden. Das Tablet befindet sich damit automatisch im privaten Besitz und kann auch nach Verlassen der Schule z.B. im Rahmen des Studiums in vollem Umfang genutzt werden.

Wie bekommen Familien finanzielle Unterstützung?

UPDATE vom 24.06.2020: Die Landesregierung stellt zusätzliche finanzielle Mittel für die Anschaffung von digitalen Endgeräten für Schüler in Aussicht. Die Schule hofft, dass es in Kürze weitere Informationen dazu gibt.

Familien, die Anspruch auf Sozialleistungen haben, können finanzielle Unterstützung bis hin zur Kostenübernahme für die Anschaffung des iPads bei dem für sie zuständigen Amt (Jobcenter) beantragen. Sollte es dabei zu einer Ablehnung der Kostenübernahme kommen, so beraten Stellen wie z.B. die AWO Mittelrhein die Eltern bezüglich der Antragstellung.

Familien, die keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben, aber durch die Anschaffung der iPads in finanzielle Schwierigkeiten geraten, werden gebeten, sich bis zum 26. Juni vertrauensvoll an Frau Dr.  Arlt zu wenden, damit eine Lösungsmöglichkeit gefunden werden kann.

(Hinweis: In der kommenden Einführungsphase entfällt im Schuljahr 2020/21 pandemiebedingt die Einführungsfahrt zu Schuljahresbeginn. Hierdurch werden für die Eltern Unkosten in Höhe von etwa 120 Euro eingespart.)

Warum erfolgt die Information zur Tablet-Einführung kurz vor den Sommerferien?

Bedingt durch die Corona-Pandemie musste die Schulkonferenz verschoben werden und fand erst am 09.06.2020 statt. Dem Ergebnis der Abstimmung in der Schulkonferenz konnte jedoch nicht vorweggegriffen werden. Gleichzeitig hat die Corona-Pandemie das digitale Lernen in den Fokus gerückt. Noch ist nicht absehbar, wie der Unterricht im kommenden Schuljahr gestaltet werden muss. Sollte es phasenweise - oder längerfristig - notwendig sein, dass in der Oberstufe wie im vergangenen Halbjahr digital unterrichtet wird, dann müssen dafür für alle Schüler*innen hinreichend günstige Voraussetzungen geschaffen werden.

Wie werden die Tablets in der Schule eingesetzt?

Obligatorisch ist für alle Fächer die Nutzung der schulinternen Kommunikationsplattform. Dort werden Aufgaben eingestellt und es findet eine Kommunikation mit den Schüler*innen statt. Fällt im normalen Unterrichtsalltag Unterricht aus, so können die Schüler*innen in ihren Freistunden mit Hilfe der Tablets an den auf der Plattform eingestellten EVA-Aufgaben arbeiten (EVA = eigenverantwortliches Arbeiten). Kommt es pandemiebedingt zu Unterrichtsentfall, so findet über die Plattform digitaler Unterricht statt.

Schrittweise werden die Schüler*innen an die Nutzung von OneNote herangeführt. Es handelt sich dabei um ein digitales Notizbuch, welches im Microsoft Office-Paket, für das die Schule für alle Schulmitglieder Lizenzen erworben hat, enthalten ist. Ähnlich wie in einem dicken Aktenordner kann z.B. für jedes Fach ein Abschnitt und für jede Unterrichtstunde eine Seite angelegt werden. Die Schüler*innen können jederzeit auf die Unterrichtsinhalte aller Fächer auch vergangener Schuljahre zurückgreifen. Damit wird ein fächer- und jahrgangsübergreifendes Arbeiten möglich. Den Schüler*innen fällt es so leichter, das im Verlauf der Oberstufe erworbene Wissen miteinander zu verknüpfen und sich auf die Abituranforderungen vorzubereiten.

Aktuell prüfen die Fachlehrer*innen, in welchen Fächern zusätzlich zum Lehrbuch in Papierform das entsprechende eBook angeschafft werden kann. Damit entfällt für die Schüler*innen der Transport vieler Schulbücher. Das eBook bietet zudem die Möglichkeit, dass Unterstreichungen vorgenommen und Notizen reingeschrieben werden dürfen. Viele eBooks bieten zudem Optionen, die ein Buch in Papierform nicht besitzt (z.B. Audiodateien, mit denen man die korrekte Aussprache einer Vokabel lernen kann).

Neben den fachübergreifenden Einsatzbereichen gibt es auch fachspezifische Apps, die im Unterricht zum Einsatz kommen werden. Als Beispiel sei hier die App phyphox genannt, die von der RWTH Aachen entwickelt wurde und die die im Tablet enthaltene Sensorik zur Erfassung von Messwerten und zur Durchführung naturwissenschaftlicher Experimente z.B. im Physikunterricht nutzt.

Der Einsatz der Tablets unterscheidet sich je nach Fach und Unterrichtsstunde. Es wird Stunden geben, in denen das Tablet nur kurz zum Einsatz kommt und andere, die vollständig auf dem Tableteinsatz basieren (z.B. in der Q1 der digitale Schüleraustausch mit Australien im Rahmen des Englisch-Projektkurses).

Wie werden die Tablets verwaltet?

Auf den Tablets wird ein sogenanntes MDM (Mobile Device Management) installiert. Erwirbt die Schule die Lizenz für eine App, so wird diese über das MDM direkt auf die Tablets aller eingebundenen Schüler*innen und Lehrer*innen aufgespielt, so dass keine weiteren Kosten für den Einzelnen entstehen.

Das MDM stellt sicher, dass im Bereich der Schule nur die schulisch erwünschten Apps genutzt werden können. Im privaten Bereich können weitere Apps installiert und genutzt werden.

Nach dem Abgang von der Schule wird das MDM deinstalliert.

Bericht: ARLT
13.06.2020
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